Ein Jahr als Chor im Lockdown - Ein Bericht

Erstellt am 25.05.2021

Mit kleinem Ensemble war der Chor Teil von zwei Videogottesdiensten

Ein Jahr als Chor im Lockdown, wie kann das gelingen? Ohne die Proben und gewohnten Auftritte? Der Kirchenchor unserer Gemeinde war kreativ und hat viele Formen gefunden, sich zu beteiligen oder in Kontakt zu bleiben. Chorleiterin Annegret Hoppe-Knop erzählt.

Kirchenchor im Kontakt

„Gut, dass wir einander haben... und dass Gott, von dem wir leben, hier in unsrer Mitte ist.“ Dieses Lied von Manfred Siebald begleitet uns ganz besonders seit dem letzten Jahr. Wie war die Freude groß, als wir uns im Sommer vergangenen Jahres wieder trafen, uns – nicht nur per Video - ansehen und miteinander in kleinen Gruppen singen konnten. Gut, dass wir einander haben. Dieser Gedanke hat uns auch in den Chor-freien Zeiten weitergetragen. Gut, dass wir trotz Corona Kontakte pflegen. Schön, wenn wir von fahrradfahrenden Chormitgliedern überrascht werden.

Kirchenchor live im Gottesdienst

Vor Weihnachten konnte die Gemeinde unter strengen Auflagen noch Gottesdienste feiern, sie durfte aber leider nicht mehr selbst singen. Deshalb haben wir mit kleinen Besetzungen, manchmal war es auch einer alleine, stellvertretend für die Gemeinde gesungen, z.B. beim Einführungsgottes-dienst für Pfarrerin Kristin Busch-Zimmermann. Gerne haben wir auch im Gottesdienst für die trauernden Angehörigen am Ewigkeitssonntag oder zu Beginn der Adventszeit gesungen.

Kirchenchor auf Sendung

Zweimal gestalteten wir mit einem Kirchenchor-Quartett einen Online-Gottesdienst mit. Was wäre ein Heiligabend–Gottesdienst ohne „O du fröhliche“. Im Lebenszeiten-Gottesdienst am 28. März setzten wir mit „Meine engen Grenzen“ und „Komm, Herr, segne uns“ Akzente.

Kirchenchor on tour

Gut, dass die Möglichkeiten mit dem Fahrrad fast unbegrenzt sind. Die Überraschung war gelungen und die Freude riesig, als der Weihnachtsbrief mit einer perlenden Erfrischung per Fahrrad an alle Chormitglieder verteilt wurde. Und die Motivation für die Chorsprecherinnen und die Chorleiterin war ebenfalls nicht mehr zu bremsen. Zum Jahresbeginn gab es dann die Jahreslosung auf einer Kerze und Noten gleich dazu. Kurz vor Ostern wurden auf verschiedenen Fahrradtouren den Chormitgliedern selbstgebastelte Ostergrüße - natürlich mit einem österlichen Halleluja – vorbeigebracht. Und wer gerne im Internet „on tour“ ist, bekam Tipps für eine Stimmbildungsreise und für das Singen bekannter Ohrwürmer.

Wir lassen uns doch nicht am Singen hindern!

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