Wir feiern Sofa-Gottesdienste

Sonntagmorgen um 10 Uhr wollen wir uns gemeinsam auf unseren Sofas versammeln und miteinander im Geist diesen kurzen Gottesdienst feiern. Dafür brauchen sie lediglich eine Kerze und 10 Minuten Zeit. Der Text wird für jeden Sonntag ein wenig verändert. Feiern Sie mit uns.
Zunächst ist der Sofa-Gottesdienst für den 28.6. der Letzte seiner Reihe.

Sofa-Gottesdienst für den 28. Juni 2020

Kerze anzünden

Stille

Gebet

Gott, himmlischer Vater,

zu Beginn einer neuen Woche

treten wir vor dich

um auf dein Wort zu hören.

Wir bitten dich komm du zu uns

wo auch immer wir Gottesdienst

in deinem Namen feiern.

Im Namen Gottes,

des Vaters und des Sohnes

und des Heiligen Geistes.

Amen.

Stille

Guter Gott, himmlischer Vater

wir treten vor dich.

Wo auch immer wir gerade sind.

Zuhause in unseren Wohnzimmern oder unterwegs.

Was auch immer wir in der letzten Woche erlebt haben,

bringen wir vor dich.

Alle gelungenen Erlebnisse.

Aber wir bekennen zugleich vor dir, wo wir uns schuldig gemacht haben und die Situationen,

in denen uns andere verletzt haben.

Amen.

Kennen Sie den Wunsch noch einmal neu anzufangen? Manchmal verletzten wir Menschen, die uns wichtig sind und plötzlich ist nichts mehr so, wie es war. Im Nachhinein würden wir gerne alles noch einmal besser machen? Im Nachhinein gibt es oft viele Dinge, die wir anders hätten sagen oder regeln können. Im Nachhinein hätten wir oft anders reagieren können. Aber wir können die Zeit nicht zurückdrehen.

Das Gefühl, dass uns vergeben wird, dass wir eine zweite Chance bekommen setzt eine ungeheure Kraft frei: Die Kraft der Vergebung! Sie lässt uns aufatmen und uns frei werden. Lesen Sie dazu Worte aus dem Buch des Propheten Micha:

Wo ist solch ein Gott, wie du bist, der die Sünde vergibt und erlässt die Schuld denen, die geblieben sind als Rest seines Erbteils; der an seinem Zorn nicht ewig festhält, denn er hat Gefallen an Gnade! Er wird sich unser wieder erbarmen, unsere Schuld unter die Füße treten und alle unsere Sünden in die Tiefen des Meeres werfen. Du wirst Jakob die Treue halten und Abraham Gnade erweisen, wie du unsern Vätern vorzeiten geschworen hast.


Der Prophet Micha tröstet sein Volk Israel. Gott wird sein Volk nicht für immer verstoßen. Gott zeichnet sich aus durch seine große Gnade. Dafür verbannt er die Schuld Israels bis in die Tiefen des Meeres. Ein wirklich schönes Bild! Besonders in den Ferien zieht es Menschen ans Meer, weil es eine große Faszination ausübt. Das Meer steht für eine ungeheure Kraft. Und diese Kraft ergreift die menschliche Schuld und zieht sie in die Tiefe. Ein Bild, dass uns an unsere Taufe erinnert. In der Taufe wird die menschliche Sünde sozusagen ertränkt. Gott erkennt an, dass wir nicht vollkommen sind. Er erkennt an, dass wir immer wieder Schuld auf uns laden und wir trotzdem zu Gott zurückkehren dürfen. So, wie der verlorene Sohn, der sich vom Vater sein Erbe auszahlen ließ. Sie alle kennen diese Geschichte: Als er sein Erbe durchgebracht hat, bittet der Sohn als Knecht seinem Vater dienen zu dürfen. Stattdessen wird er mit offenen Armen als Sohn empfangen.

Wer Vergebung erfahren darf, kann sich aufrichten und mit gerader Haltung seinen Weg gehen. Aus Knechten werden Kinder, die zurückkommen dürfen. Manchmal ist es ein weiter Weg zurück: Aber er beginnt immer damit, dass wir uns aussprechen und unser Herz erleichtern. Genau dazu lädt uns der Predigttext ein.
Amen.

Pfarrerin Christiane Medias

Stille

Gebet

Herr, unser Gott,

wir sind eine Gemeinde,

geeint unter deinem Wort,

gesandt in die Welt,

dein Evangelium - deine frohe Botschaft zu verkündigen.

Wir bitten dich:

Lass uns dein Licht leuchten,

dass wir unseren Weg erkennen,

den Weg, den du für uns bestimmt hast.

Wir bitten dich für alle,

die nach dem Sinn ihres Lebens suchen,

dass sie bei ihrer Suche zu dir finden.

Lass uns helfen, wo wir helfen können,

damit deine Liebe in dieser Welt sichtbar wird.

Wir bitten dich für alle,

die nur sich selbst sehen und nicht ihre Mitmenschen: schenke ihnen ein offenes Herz.

Hilf auch uns, dass wir offen sind für alle,

die die Gemeinschaft in dir suchen.

Wir bitten dich für alle,

die in den Ferien unterwegs sein.

Bewahre sie und lass sie gesund und wohlbehalten nach Hause zurückkehren.

Segne diejenigen, die zu Hause bleiben müssen und schenke ihnen deine Gegenwart.

Wir beten zu Dir mit den Worten, die uns im Herzen

wohnen:

Vater unser im Himmel
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.

Segen

Hände öffnen und laut sprechen:

Gott segne uns und behüte uns.

Gott lasse sein Angesicht leuchten über uns und sei uns gnädig.

Gott erhebe sein Angesicht auf uns und gebe uns Frieden.

Amen

Kerze auspusten

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