Christliche Wurzeln

Die Welt aus den Fugen? Grenzziehung statt offene Grenzen - für Viele ein unbedingtes Muss. Für Viele eine humanitäre Katastrophe. An dieser Frage scheiden sich die Geister, die europäischen und die deutschen. Wie positioniert man sich da? Wie bringt man das überein mit dem Fest der Liebe - mit Weihnachten, das uns bevorsteht? Kann man das überhaupt zusammendenken?

Vielleicht kann man es besser zusammensehen als zusammendenken. Bilder erreichen ja oftmals eher unser Herz als das gesprochene oder gedachte Wort. Ein Bild steht mir dabei vor Augen: Maria und Josef auf dem Weg. Maria sitzt auf einem Esel - so reiste man damals. In ihrem Arm hält sie den neu geborenen Jesus. Sie sind auf der Flucht vor einem despotischen Machthaber, der das Leben des Neugeborenen fordert. Ihr Ziel: Ägypten.

Es ist ein altes Bild, um Hilfsbereitschaft zu fordern und um zu zeigen, dass Leben schon immer bedroht war (selbst das Leben des menschgewordenen Gottes), aber auch geschützt in aller Not. Und es ist ein brandaktuelles Bild. Auch wenn man heute eher in mehr oder weniger seetüchtigen Booten das Mittelmeer überquert und das Ziel auch nicht mehr Ägypten ist, sondern Europa. Dieses Bild der Heiligen Familie auf der Flucht atmet Hoffnung. Hoffnung auf Sicherheit, Leben, Zukunft. Was wäre wohl geworden, wenn Ägypten vor mehr als 2000 Jahren der Heiligen Familie die Einreise verwehrt hätte? Vielleicht können wir uns in diesem Advent einmal mehr unserer christlichen Wurzeln vergewissern.

Was uns aufgegeben ist, lässt sich in einem Wort zusammenfassen: Liebe. Liebe zu Gott, zu unserem Nächsten, der unsere Hilfe braucht, und zu uns selbst. Ich wünsche Ihnen einen besinnlichen Advent mit vielen liebevollen Begegnungen.

Andacht von Pfarrerin Susanne Stock

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